Wedding-Story: Birgit & Walter

Die Story einer wahren Freundschaft

Birgit und Walter – ich zähle sie zu meinen besten Freunden, obwohl ich sie erst seit einigen Jahren kenne.
Ich kann mich noch gut erinnern, als sie in mein Leben getreten sind. Es war immer schon dieses „Wohlgefühl“ vorhanden, wenn man Zeit miteinander verbringt. Nicht nur das: wir waren von Anfang an füreinander da, wenn einer etwas brauchte, traurig war oder wenn einfach die nächste „Ausgehaktivität“ anstand. So nach dem altbekannten Spruch: „Wie in guten als auch in schlechten Zeiten“.

Echte Freunde sind meistens an einer Hand abzuzählen

Ich spreche – so vermute ich – aus dem Herzen vieler, wenn ich in den Raum stelle, dass es zahlreiche sogenannte „Freundschaften“ gibt: durchlebt man gerade eine schlechte Phase, ziehen sich diese „Freunde“ zurück. Warum? Weil schlichtweg das eigene Leben vorrangig ist. Viele haben nicht die Energie oder Zeit für die Sorgen bzw. Wünsche anderer. Die meisten wissen, dass solche „Freundschaften“ mit der Zeit keine tatsächlichen Freundschaften sind. So wird einem des Öfteren bewusst, dass wir in einer recht oberflächlichen schnelllebigen Gesellschaft leben – ein altes Lied.

Und genau das ist bei den beiden der umgekehrte Fall. Sie geben mir das Gefühl, immer auf sie zählen zu können, auch wenn es mir einmal nicht gut geht. Auf der anderen Seite sind sie für viele Späße zu haben. So etwas nenne ich eine wahre Freundschaft!

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Ein wunderschönes Ereignis - es wird geheiratet!

Als ich erfahren habe, dass Birgit und Walter heiraten wollen, habe ich mich gefreut wie schon lange nicht mehr. Die beiden passen so gut zueinander! Sie haben – wie jedes Paar – über die Jahre hinweg auch weniger positive Zeiten erlebt. Trotzdem sehe ich bei ihnen den Zusammenhalt, das gegenseitige respektvolle Verhalten und das liebevolle „Miteinander“ – wie es sein sollte… Es ist wunderbar, dies als Außenstehende erleben zu dürfen und daran teilhaben zu können.

Das perfekte Brautkleid - mit „speziellem“ Gürtel

Die Hochzeit selbst habe ich nicht organisiert, aber ich wirkte im Vorfeld mit. Zum Beispiel bei der intensiven Suche nach dem Brautkleid. Birgit hatte konkrete Vorstellungen, was ich nur zu gut verstehen konnte. Das Kleid sollte schlicht und elegant sein. Das gewisse Etwas durfte auf keinen Fall fehlen und es musste natürlich zu ihrem Stil passen – keine leichte Aufgabe!

Wir landeten bei unserer intensiven Suche nach dem „perfekten Kleid“ letztendlich in Wien. Dort fanden wir das gute Stück. Es standen 2 Kleider zur Auswahl: ein recht teures Kleid mit einem wundervollen Gürtel und ein günstigeres Kleid – ebenso sehr hübsch, jedoch mit einem Gürtel, der nur „störte“. Was tun? Der Stil des günstigeren Kleides passte perfekt zu Birgit, aber dieser Glitzer-Gürtel…? Der ging gar nicht!

Mir kam die Idee, einfach den Gürtel des teuren Designer-Kleides „nachzubauen“. So konnten wir das günstigere Kleid „nur“ durch die Anfertigung eines neuen Gürtel extrem aufwerten – was für eine Freude!

In den letzten Tagen war noch viel zu tun. Hier war jede helfende Hand Gold wert. Und es war ein großer Spaß, die letzten Vorbereitungen für die Hochzeit mit fast 140 Personen im Kreise der Familie und Freunde zu treffen.

Efeu im Kühlhaus?

Fragen wie zum Beispiel „Wie behandelt man Efeu, der als Dekoration bei Glasuntersetzern diente, in einem klimatisierten Raum richtig?“ war eine von vielen. Ich hätte damals nicht daran gedacht, dass man Efeu „luftdicht“ im Kühlhaus aufbewahren muss, weil dieser sich nicht mit der Klimaanlage verträgt. Haben Sie das gewusst?

Eine zu schwache Heftklammermaschine?!

Oder „Wie schafft man es eine riesige Plane mit kleinen Heftklammermaschinen an diversen Holzelementen anzubringen?“ Diese Aufgabe war für jene, die sie ausführen „durften“, nicht gerade prickelnd. Leichte Verletzungen und das eine oder andere „schimpfende Wort“ waren die Folge. Und natürlich der Vorsatz: „Falls wieder einmal ein Event stattfindet, machen wir es anders!“

Doch keine Luftballone…

Eine weitere Sache, die ich nun auch weiß: Luftballone – sie halten einfach nicht! Eine Dekoration mit Luftballonen ist sehr hübsch, keine Frage! In unserem Fall hätten sie den umliegenden Bäumen wunderbar das gewisse Etwas verliehen. Jedoch: keiner dachte daran, dass diese erst kurz vor der Feierlichkeit angebracht werden dürfen, denn ihnen geht schlicht und einfach ziemlich schnell die Luft bzw. das Helium aus. Wieder etwas dazu gelernt!

Generalprobe unter dem Hornissennest!

Zu guter Letzt gab es noch einen kleinen „Hilfeschrei“ vom Brautpaar. Gerade noch rechtzeitig – etwas spät am Vorabend des großen Tages – kamen die beiden zur Erkenntnis: wir haben den Eröffnungstanz nicht geübt! Was tun? Zum Glück bin ich eine geübte Tänzerin und konnte daher in diesem Bereich gut aushelfen. So übten wir, beleuchtet von Autoscheinwerfern und unter einem Hornissennest – mein voller Ernst! – den Eröffnungstanz. Eine sehr spannende Angelegenheit!

Ein wunderschönes Fest

Der Tanz war ein voller Erfolg und die gesamte Hochzeitsfeier ein wunderschönes und vor allem gelungenes Fest, welches in ewiger Erinnerung bleibt.

Danke, dass ich ein Teil davon war und einen großen Dank für eure Freundschaft!

Eure Tanja Faber

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